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Jeannot

Jeannot

Nach einigen Umwegen über Klavier, Saxophon und Gitarre hat sich die Perkussion 2011 für mich als Lebenpuls bestätigt. Rückblickend ist schwer zu differenzieren ob es meine Neugier an afrokubanischen, orientalischen und indischen Rhythmen war, die mich zu entsprechenden interessanten Instrumenten geführt haben oder umgekehrt.

Klar ist, jede Berührung und Auseinandersetzung mit dieser Art von Musik steigerte mein Bedürfnis und Wunsch diese Rhythmen im Austausch, Einklang, Beziehung, also in der Gruppe zu „erleben“, zu erlernen und zu vermitteln. Mehrere intensive Workshops und Ausbildungsseminare, wie z.B. bei Arthur Hull zum Drum Facilitator, erweiterten meine theoretischen und praktischen Fähigkeiten. Sie ermutigten und begeisterten mich dazu, Musik mit allen Generationen und den verschiedensten Kulturen zu initiieren…

„Music is the language of the soul; and for two people of different nations or races to unite, there is no better means than music“ Hazrat Inayat Khan

Das Universum des Rhythmus und der Klänge sprengt alle soziale Barrieren. Das Erlernen der oft uralten, ursprünglichen Sprache der Instrumente, wie Katamo, Kalimba oder Amadinda verband für mich zusätzlich den Rhythmus der Klänge mit dem Rhythmus der Bewegungen. In Live-Auftritten begleite ich verschiedenste Formationen & Stilrichtungen und unterstütze Menschen auf Klangreisen und in Yogasessions.

Mit dem Bau der ersten eigenen Amadindas im Jahr 2015 verstärkte sich meine Sensibilität für dieses Instrument aus Uganda und dessen Klangbild.
Diese unbeschreibliche Herausforderung des „Zusammenspiels“, des sich Ergänzens von Klang und Stille, des Zusammenerleben und gestalten von „Rhythmus“ – diese musikalische Partnerschaft sind faszinierend!

 

Kiya

Kiya

Gleichzeitig zu meinem Medizinstudium in Bordeaux begann ich mich in Entspannugstechniken fortzubilden, um in Paris dann auch Studiengänge in Ayurvedischer Medizin und Sexologie folgen zu lassen.

Mein erster Stopp wurde zugleich meine Heimat für die nächsten 10 Jahre. In der ‚Osho Commune International’, in Poona, India konnte ich tief in die Erforschung meiner inneren Welt eintauchen – es war ein Schlaraffenland für Suchende.

Mein Fokus richtete sich auf Studien in Tantra und in Co-Abhängigkeit. Ich lernte die Welt der Emotionen zu differenzieren, die Dynamiken in Beziehungen zu verstehen und Werkzeuge der Kommunikation einzusetzen. Die Integration dieser therapeutischen Arbeit wurde immer von Meditation, Kreativität und ‚Celebration’ (Theater, Tanz, Singen und Musik) begleitet und kombiniert. Ich arbeitete dort über viele Jahre individuell und mit Gruppen.

In Kanada, mit dem Lehrer John de Ruiter, wurden mir Hände und Augen geöffnet und ich musste einfach anfangen zu massieren. Ich folge meinen Händen für einige Jahre in der Form von ganzheitlicher, intuitiver Massage, dann spezialisierte ich mich in Ayurveda Yoga Massage mit Studien in Indien.

Nun war ich bereit zu meinen Wurzeln zurück zu kehren und liess mich wieder in Biarritz, Frankreich nieder. In meiner Praxis teile ich nun all die Schätze, die ich auf meiner langen Reise entdeckt habe und integriert habe.

Veetkam führte mich in die Welt der Rhythmik ein. Ich begann zu trommeln, auf der Djembe und den Basstrommeln und bildete mich zum ‚Drum circle facilitator’ weiter.

Für mich ist das Trommeln eine intensive und zugleich spielerische Form, mich in meiner Mitte zu fühlen, während ich mich mit der Gruppe einschwinge, um schlussendlich in einem grossen EINS, dem ‚Rhythm of Life’ aufzugehen.